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Kremer Intensiv-Podcast Folge 05

Woran erkennst du einen guten Pflegedienst in der Intensivpflege?

In dieser Folge von Kremer Intensiv, dem Podcast von Pflegedienst Kremer für außerklinische Intensivpflege, geht es um ein Thema, das über Vertrauen und Sicherheit entscheidet: den festen Ansprechpartner.

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Woran erkennst du einen guten Pflegedienst in der Intensivpflege?

Rebecca, Betriebsleitung der außerklinischen Intensivpflege bei Pflegedienst Kremer, spricht mit Kim, stellvertretende Betriebsleitung und ehemalige Fachbereichsleitung, über typische Warnsignale bei schlechten Pflegediensten und darüber, woran man einen wirklich guten erkennt. Außerklinische Intensivpflege bedeutet die Betreuung schwer erkrankter Menschen zu Hause statt im Krankenhaus, oft rund um die Uhr. Rebecca und Kim erklären, warum ein fester Ansprechpartner dabei keine Nettigkeit ist, sondern die Grundlage für gute Versorgung, warum eine 24 Stunden Rufbereitschaft Pflicht und keine Kür ist, und warum Dienste über zwölf Stunden am Stück gefährlich und nicht erlaubt sind.

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Thema der Folge

Worum geht es in dieser Folge?

In dieser Folge von Kremer Intensiv, dem Podcast von Pflegedienst Kremer für außerklinische Intensivpflege, geht es um ein Thema, das über Vertrauen und Sicherheit entscheidet: den festen Ansprechpartner.

Rebecca, Betriebsleitung der außerklinischen Intensivpflege bei Pflegedienst Kremer, spricht mit Kim, stellvertretende Betriebsleitung und ehemalige Fachbereichsleitung, über typische Warnsignale bei schlechten Pflegediensten und darüber, woran man einen wirklich guten erkennt. Außerklinische Intensivpflege bedeutet die Betreuung schwer erkrankter Menschen zu Hause statt im Krankenhaus, oft rund um die Uhr. Rebecca und Kim erklären, warum ein fester Ansprechpartner dabei keine Nettigkeit ist, sondern die Grundlage für gute Versorgung, warum eine 24 Stunden Rufbereitschaft Pflicht und keine Kür ist, und warum Dienste über zwölf Stunden am Stück gefährlich und nicht erlaubt sind.

In dieser Folge

Kapitelübersicht der Podcastfolge

Zeit Thema
00:00 Intro: Feste Ansprechpartner in der außerklinischen Intensivpflege
00:20 Vorstellung Rebecca & Kim | Pflegedienst Kremer
01:45 Wenn der Pflegedienst nicht stabil ist: Eine Familie verliert alles
03:07 Red Flags: So erkennst du einen schlechten Pflegedienst
07:31 Green Flags: Was einen guten Pflegedienst auszeichnet
08:46 Zusammenfassung: Red Flags & Green Flags im Überblick
09:58 24/7-Rufbereitschaft in der Intensivpflege: Pflicht, keine Kür
11:22 Überlange Dienste & Schweigekulturen: Warum das gefährlich ist
13:18 Vertrauen als Fundament: Was gute Führung in der Pflege bedeutet
19:30 Verwaltung im Hintergrund: Die unsichtbaren Zahnräder
20:43 Verordnungsmanagement in der AKI: Warum ein Profi unverzichtbar ist
22:00 Case Management, Abrechnung & Krankenkassenkommunikation
24:34 Fazit & Ausblick auf Folge 6
Ein freundlicher Mitarbeiter vom Pflegedienst Kremer im weißen Hemd mit Firmenlogo für professionelle Pflegeberatung im Main-Kinzig-Kreis.
Patrick Kremer vom Premium Pflegedienst Kremer steht für hochwertige Pflege und die beste Pflege in Deutschland in einem professionellen Porträt.

Über Patrick

Als Geschäftsführer des Pflegedienst Kremer steht Patrick Kremer für moderne außerklinische Intensivpflege mit höchsten Qualitätsansprüchen. Sein Fokus liegt auf einer professionellen Versorgung, die fachliche Exzellenz mit Menschlichkeit, Vertrauen und echter Nähe verbindet.

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Wie möchten Sie Kontakt aufnehmen?

Eine freundliche Mitarbeiterin vom Pflegedienst Kremer führt ein professionelles Beratungsgespräch zur ambulanten Pflege im Main-Kinzig-Kreis durch.

    Hier finden Sie häufig gestellte Fragen

    Ein fester Ansprechpartner ist eine Person, meist die Teamleitung oder die Fachbereichsleitung, die von der Aufnahme an durchgehend für Patient, Familie und Pflegeteam zuständig bleibt. Rebecca beschreibt das Prinzip bei Pflegedienst Kremer so: „Wir haben das ja bei uns im Unternehmen relativ einfach und simpel strukturiert, damit die Ebenen einfach flach sind und dass immer jeder weiß, an wen wende ich mich.“ Kim ergänzt, dass Angehörige es leid sind, ihre Situation bei jedem Kontakt neu erklären zu müssen, und stattdessen jemanden brauchen, der die Lage bereits kennt. Ein fester Ansprechpartner erspart genau das und schafft die Vertrauensbasis, auf der gute außerklinische Intensivpflege aufbaut.

    Die klarste Warnung ist laut Kim, wenn ein Ansprechpartner nur bei der Aufnahme kurz vorbeikommt und danach nie wieder erreichbar ist. Kim nennt das im Podcast wörtlich einen „Alibi-Fake-Ansprechpartner fürs Papier“, also jemand, der nur auf dem Papier existiert. Weitere Warnsignale sind ein Ansprechpartner, der ständig wechselt, fehlende Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten und Pflegekräfte, die weit über zwölf Stunden am Stück arbeiten müssen, weil niemand für die Ablöse erreichbar ist. Kim berichtet aus eigener Erfahrung von Fällen mit bis zu 36 Stunden ohne Ablösung, was rechtlich nicht erlaubt und für Patient und Pflegekraft gefährlich ist.

    Ein gutes Zeichen ist laut Rebecca, wenn sich der Ansprechpartner meldet, bevor die Familie überhaupt anrufen muss. Kim beschreibt sein eigenes Vorgehen so: „Man fährt dorthin, man stellt sich vor, das Team lernt einen kennen, die Angehörigen lernen einen kennen und vor allen Dingen ganz wichtig, der Kunde selbst, der Patient selbst lernt einen kennen.“ Danach bleibt dieselbe Person dauerhaft zuständig, ist regelmäßig vor Ort und über eine 24 Stunden Rufbereitschaft immer erreichbar. Bei Pflegedienst Kremer ist genau das der Standard in der außerklinischen Intensivpflege.

    Ja, laut Kim ist das keine freiwillige Leistung, sondern eine klare Verpflichtung jedes Pflegedienstes. Die Rufbereitschaft sorgt dafür, dass Pflegekräfte bei plötzlichen gesundheitlichen Verschlechterungen sofort eine zweite Meinung einholen können, etwa bei der Frage, ob ein Krankenhausaufenthalt nötig ist. Rebecca ergänzt, dass gerade bei alleinlebenden Patienten diese Rückversicherung durch eine erreichbare Fachbereichsleitung entscheidend ist. Ohne diese ständige Erreichbarkeit fehlt in kritischen Momenten schlicht die nötige fachliche Unterstützung.

    Nach zwölf Stunden am Stück ist laut Kim und Rebecca Schluss, alles darüber hinaus gilt als nicht erlaubt und gefährlich. Rebecca sagt dazu deutlich: „Es ist verboten, ne. Das ist einfach gefährlich. Also es ist gefährlich für einen selber, es ist super gefährlich für die Kunden, die wir betreuen.“ Ausnahmen gibt es nur für kurzfristige Notfälle, etwa wenn eine Kollegin durch einen Unfall ausfällt, dafür gibt es dann aber die Rufbereitschaft zur schnellen Organisation einer Ablösung. Dauerhafte Schichten von 24 oder sogar 36 Stunden, wie Kim sie aus Bewerbungsgesprächen mit Wechselwilligen kennt, sind ein klares Zeichen für einen überlasteten und schlecht organisierten Pflegedienst.